Foto: Clemens Hess

Kommunikations-Workshop

„Wir wollen mehr über die Kammer erfahren“

Erstmals trafen sich Vizepräsidentin Sandra Postel und Kammermitglieder zu einem Kommunikations-Workshop.

Hier ein kurzer Bericht des Workshops im Juni, den Sie in voller Länge oben im Blätter-Magazin lesen können:

Mehr Hintergrundinformationen gewünscht

… Der Informationsbedarf der Mitglieder ist vielfältig. Vizepräsidentin Sandra Postel kam … nicht nur ins Gespräch, sondern stand auch bei kritischen Fragen Rede und Antwort. Beispielsweise wollte eine Teilnehmerin wissen, warum es denn zeitweise so schwierig sei, telefonisch jemanden in der Geschäftsstelle der Landespflegekammer zu erreichen?

Callcenter soll Wartezeiten verringern

Dazu Sandra Postel: „… insbesondere wenn es um pflegefachliche Anfragen oder Probleme mit dem Arbeitgeber geht, dauern Gespräche häufig länger. Die Mitarbeiterzahl in der Geschäftsstelle ist aber begrenzt. Da wird es manchmal einfach zu viel.“ „Wenn ich als Mitglied Bescheid weiß, dann kann ich solche Situationen doch viel besser einschätzen“, sagte die Fragestellerin. „Jetzt habe ich Verständnis, bisher habe ich mich nur geärgert.“

Die Kammer kommuniziert in viele Richtungen

Und so war das erste Thema für eine bessere Kommunikation identifiziert: Mehr Hintergrundinformationen über die Geschäftsstelle, über die Aufgaben und die Prozesse. „Die langen Wartezeiten müssen und wollen wir natürlich beheben“, erklärte Sandra Postel. „Aber es stimmt, Aufklärung hilft hier allen Beteiligten.“

Kommunikation ist mehr als ein Artikel im Kammermagazin

Jedes persönliche Gespräch, jede Informationsveranstaltung, jeder Vortrag, jedes Treffen von Arbeitsgruppen oder Arbeitsgemeinschaften, jedes Hintergrundgespräch ist Kommunikation. Und diese Kommunikation zielt in viele Richtungen und hat immer den Zweck, die Situation der professionell Pflegenden in Rheinland-Pfalz zu verbessern. Es gibt Gespräche mit der Politik, mit Verbänden, mit Krankenkassen, aber auch mit Arbeitgebern. Das können Hintergrundgespräche mit dem MDK, politische Gespräche zur Fachkraftquote oder die Identifizierung von Handlungsfeldern beispielsweise für die Intensiv- und OP-Pflege sein. „Nicht alles ist für jeden interessant und nicht jeder Termin ist öffentlich. Und manchmal können wir nur sagen, dass wir im Gespräch sind, aber leider nicht einmal Zwischenergebnisse veröffentlichen, um Entscheidungsprozesse nicht negativ zu beeinflussen“, erläuterte die Vizepräsidentin.

Für Mitglieder der Pflegekammer Rheinland-Pfalz besteht schon jetzt die Möglichkeit, sich für eine Folgeveranstaltung vormerken zu lassen. Schreiben Sie an Workshop@pflegemagazin-rlp.de - sowie es einen Termin oder weitere Informationen gibt, werden Sie per Mail informiert.

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