Illustration einer Frau, die eine Öllampe in der Hand hält
Foto: Kyutae Lee

Kolumne

Was würde Florence Nightingale machen?

Für die Kolumne schlüpft Matthias Prehm zum letzten Mal in die Rolle einer Pionierin der Krankenpflege.

Sie war die jüngste Tochter einer wohlhabenden britischen Familie und erlernte gegen den Willen ihrer Eltern die praktische Krankenpflege: Florence Nightingale. Nach Stationen in verschiedenen Krankenhäusern, unter anderem in Paris, übernahm sie 1851die Leitung eines Pflegeheims in London, wo sie neue Verfahren einführte, die sie während ihrer Ausbildung kennengelernt hatte. Während des Krimkriegs leitete sie ab 1954 ein Militärkrankenhaus im türkischen Scutari (heute Üsküdar). Wenn sie nachts Patienten auf Station aufsuchte, leuchtete sie sich mit einer Lampe den Weg, was ihr fortan den Spitznamen „Lady with the Lamp“ einbrachte. Anschließend kehrte Florence Nightingale chronisch krank zurück nach Großbritannien, nahm aber durch Veröffentlichungen Einfluss auf das Gesundheitswesen. Heute gilt sie als Pionierin der Krankenpflege, die maßgeblich dazu beitrug, den Pflegeberuf im 19. Jahrhundert zu reformieren. Pflegefachpersonen weltweit feiern an ihrem Geburtstag, dem 12. Mai, den Internationalen Tag der Pflegenden.

Autor: Matthias Prehm

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Was würde Florence Nightingale machen?

Für die Kolumne schlüpft Autor Matthias Prehm in die Rolle von Florence Nightingale, einer Pionierin der Krankenpflege, die im 19. Jahrhundert weitreichende Reformen im Gesundheitswesen Großbritanniens durchsetzte.

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