Gewerkschaft

"Was fehlt, ist eine starke Pflegegewerkschaft!"

Für eine starke Interessenvertretung der Pflegenden braucht es den Dreiklang von Kammern, Gewerkschaften und Verufsverbänden.

Die Pflege brauche eine starke Gewerkschaft, sagte Kammerpräsident Dr. Markus Mai in den vergangenen Monaten bei mehreren öffentlichen Veranstaltungen. Vertrauen drücke sich seiner Meinung nach in Mitgliederquoten

aus. Eine starke Interessenvertretung für Pflegefachpersonen könne nur ein Dreiklang von Kammern, Gewerkschaften und Berufsverbänden garantieren. Derzeit gebe es aber keine starke Gewerkschaft in der Pflege.

Möglicherweise sei eine bundesweit agierende Pflegegewerkschaft eine Alternative.

„Dies kann ein Weg sein, den schlechten Organisationsgrad der Pflegeberufe in gewerkschaftlicher Hinsicht zu verbessern", so Roger Konrad, Vorsitzender des Vereins „Pflege in Bewegung" mit Sitz im hessischen

Eschborn. In einer Pressemitteilung ergänzt Stellvertreter Marcus Jogerst-Ratzka: „Wir sollten die bislang verstärkte Krankenhausorientierung bei einer neuen Gewerkschaft aber ausschließen und die Altenpflege von Anfang an aktiv miteinbeziehen."

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