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Weiterbildungsordnung

So wirkt die neue WBO

Seit 1. Januar 2018 gilt die neue Weiterbildungsordnung in Rheinland-Pfalz. Was hat sich seitdem getan und wie geht es jetzt weiter?

Die aktualisierte Weiterbildung zum Praxisanleiter war der erste Schritt bei der Umsetzung der neuen Weiterbildungsordnung (WBO). Seitdem haben in Rheinland-Pfalz vier Weiterbildungsstätten Lehrgänge nach der neuen Regelung zugelassen, bei vier weiteren läuft derzeit das Zulassungsverfahren. „Die anderen werden voraussichtlich im Laufe dieses Jahres nachziehen“, sagt Bernd Geiermann, Vorsitzender des Ausschusses Weiterbildung und Fortbildung der Landespflegekammer und Leiter des Bildungszentrums Eifel-Mosel.

Fachweiterbildungen Intensivpflege

Dieses Jahr folgte der zweite Schritt in Sachen WBO: Die Rahmenvorgaben für die Fachweiterbildungen für Intensivpflege und Pflege in der Anästhesie sowie für Neonatologische und Pädiatrische Intensivpflege sind aktualisiert. Nun sind die Weiterbildungsstätten am Zug und müssen die neu geregelten Lehrgänge konzipieren und Modulhandbücher erstellen. „Bereits begonnene Lehrgänge gehen aber weiter und laufen dann nach und nach aus“, betont Geiermann. Ab 2019 sind noch Weiterbildungen nach der alten Regelung möglich, ab 2020 müssen die Kurse dann nach der neuen WBO gestaltet sein.

Weitere Rahmenvorgaben bis Ende 2020

Bereits in Arbeit ist derweil eine neue Rahmenvorgabe zur Fachweiterbildung Psychische Gesundheit, die noch in diesem Jahr verabschiedet werden könnte. Bis Ende 2020 sollen dann die Weiterbildung Pflege in den operativen Funktionsbereichen und Leitung einer Pflege- oder Funktionseinheit im Gesundheitswesen und der Altenpflege neu geregelt werden. Außerdem im Gespräch ist eine neue Ordnung für Notfallpflege.

Ältere Weiterbildungen haben Bestandsschutz

Die neue Weiterbildung für Praxisanleiter umfasst jetzt 308 statt wie früher 200 Stunden. „Müssen die bisherigen Praxisanleiter die mehr als 100 Stunden nachholen?“ Diese Frage bewegte im vergangenen Jahr so manches Kammermitglied. Doch die Sorge war unbegründet: Die absolvierte Weiterbildung hat Bestandsschutz und die Erlaubnis, die Weiterbildungsbezeichnung zu führen, behält ihre Gültigkeit, sofern sie aufgrund gesetzlicher Regelungen absolviert wurde.

Autor: Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

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