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Osterferien

Sie haben Anspruch auf Notbetreuung Ihrer Kinder!

Das gilt auch für die Osterferien. Denn Beschäftigte in den Gesundheits- und Pflegeberufen – also Sie – stehen laut rheinland-pfälzischem Bildungsministeriums ganz weit oben in der Liste der systemrelevanten Berufe.

Die Notbetreuung von Kita-Kindern sowie von Schülerinnen und Schülern wird auch während der Osterferien weitergeführt, kündigte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig Ende März an. In einem Schreiben hat die Schulaufsicht Lehrerinnen und Lehrer aufgerufen, sich freiwillig für die Aufrechterhaltung der Notbetreuung in den Osterferien zu melden. Alle Schulen hätten einen Leitfaden für die Organisation der Notbetreuung in den Osterferien erhalten.

Es reicht, wenn ein Elternteil in der Pflege arbeitet

„Wichtig zu wissen: Als Pflegefachperson mit Kind(ern) im Kita- oder Schulalter haben Sie einen Anspruch auf diese Notbetreuung“, erklärt Nina Benz, Vorstandsmitglied der Pflegekammer Rheinland-Pfalz. „Momentan ist dieser Anspruch unabhängig davon, ob ein oder beide Elternteile unserer Berufsgruppe angehören. Für organisatorische Fragen rund um dieses Thema wenden sie sich bitte an Ihre KITA oder Schule. Auch hat das Ministerium Hotlines dazu geschaltet. Dort erhalten Sie schnell und direkt Antworten auf Ihre Fragen.“

Hier können Sie anrufen

Hotline für Fragen zur Kita-Betreuung: 06131-967-500 (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr)

NUR für Schulen: Hotline für organisatorische Fragen: 0261 2054613300 (Montag bis Donnerstag 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr)

Allgemeine Infos – etwa zu Schulbussen oder zum Infektionsschutz in der Notbetreuung – sind auf der Seite des Landes rhienland-Pfalz übersichtlich zusammengestellt: corona.rlp.de/de/themen/schulen-und-kitas/

Wie geht es nach dem 19. April weiter?

Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) legt sich aktuell nicht fest: Was nach den Osterferien passiert, kann im Moment niemand sagen, erklärte sie in einem Interview mit dem SWR (Südwestrundfunk).

Autorin: Heike Wehrbein

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