Illustration von Pflegefachpersonen
Foto: Helena Melikov

Skillmix, Grademix, Fachkraftquote

Schluss mit dem Wildwuchs - Tipps für den idealen Mix

Pflegefachpersonen arbeiten in immer bunterem Personalmix mit Pflegeassistenten, ein- oder zweijährig Ausgebildeten und, und, und ... Das ist eine Herausforderung. Zeit, dass Kliniken und Altenpflege-Träger handeln.

Fragen, die in unser Schwerpunkt Personalmix unter anderem beantwortet:

Warum hat der Personalmix über die vergangenen 15 Jahre so stark zugenommen?

Wo gibt es akademisierte Pflegefachpersonen, die am Patientenbett arbeiten?

Welche Aufgaben können akademisierte Pflegefachpersonen übernehmen?

Auf welche Weise wird die Pflegefachperson durch den hohen Personalmix gefordert?

Was hat das Ganze mit dem Pflegeberufegesetz zu tun?

Was muss passieren, damit Pflegefachpersonen nicht überfordert werden?

Wohin geht der Trend beim Personalmix in der Altenpflege? Wohin in der Krankenpflege?

Wie sieht der ideale Personalmix aus?

Wie können Kliniken und Träger der Altenpflege am besten vorgehen, wenn sie planen, ihren Personalmix zu systematisieren?

In diesem Schwerpunkt kommen diverse Experten zu Worte:

Sandra Bensch (Professorin für Pflegepraxis und -didaktik an der Katholischen Hochschule Mainz): „In puncto Grademix beobachte ich in der Langzeitpflege eine eindeutige Ausdifferenzierung nach unten. In der Krankenhauspflege hingegen gibt es seit einiger Zeit eher eine Tendenz nach oben Richtung Akademisierung.“

Helmut Schiffer (Pflegedirektor und Vorstand am Universitätsklinikum Freiburg):

„Keinesfalls darf man den Bogen überspannen: durch dauernde Überlastung treibt man wertvolle Pflegefachpersonen leicht zur Erschöpfung oder gar zur Kündigung.“

Hedwig François-Kettner (Vorstandsvorsitzende Aktionsbündnis Patientensicherheit):

„Sicherlich gibt es in vielen Kliniken Tätigkeitsprofile für die unterschiedlichen Qualifikationen. Das ist auch erforderlich, wenn unterschiedliches Wissen vorliegt. Erfahrungsgemäß verschwimmen die Grenzen zunehmend, wenn Assistenzkräfte länger dabei sind – dann übernehmen sie Tätigkeiten, für die sie nicht ausgebildet sind. Es darf zum Beispiel nicht passieren, dass Servicekräfte Patienten mit Schluckstörungen bei der Nahrungsaufnahme helfen.“

Mehr zum Thema Personalmix, Grademix und Skillmix erfahren Sie im Beitrag „Personalmix? Gern, aber bitte mit System“ in der digitalen Ausgabe des Pflegekammermagazins RLP.

Autorin: Kirsten Gaede

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