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Demenz

Projekt „NeeDz“

Der Umgang und die Versorgung von Menschen mit Demenz kann sehr anstrengend sein. Kommt herausforderndes Verhalten hinzu, fühlen sich Pflegefachpersonen oder pflegende Angehörige schnell überfordert. Die Verabreichung von Psychopharmaka ist häufig die Konsequenz. Das Projekt „NeeDz“ der Rheinhessen-Fachklinik Alzey möchte diesen Kreislauf durchbrechen.

Das Projekt „NeeDz“ der Rheinhessen-Fachklinik Alzey möchte den Kreislauf zwischen herausforderndem  Verhalten demenziell Erkrankter und der Gabe von Psychopharmaka durchbrechen und bietet mit der sogenannten verstehenden Diagnostik einen strukturierten Prozess, mit dem der Auslöser der herausfordernden Verhaltensweise gefunden werden kann.  Im Kern geht es darum, dass sich hinter aggressivem oder agitiertem Verhalten unbefriedigte Bedürfnisse („Needs“) der Menschen mit Demenz („Dz“) verbergen. Wird der Auslöser identifiziert und abgestellt, besteht eine große Chance, dass sich auch das Verhalten verändert. Im Rahmen der Diagnostik werden miteinander kombiniert:

  • Absetzen bzw. Reduktion von
  • Psychopharmaka
  • Vertiefte biografische Anamnese
  • Serial Trial Intervention (STI)
  • Psychosoziale Einzelaktivierungen
  • Therapie- und Handlungsempfehlungen

Das NeeDz-Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz. Info: Pflegefachpersonen, die mehr über den NeeDz-Prozess erfahren möchten oder an einer Zusammenarbeit interessiert Tel.: 06731 50-1286

Lesen Sie mehr über die Arbeit der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz:

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