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Kontinenzförderung

Pflege ohne Plan? Ihre Meinung ist gefragt!

Irgendwie machen wir das schon ... Behandeln Pflegekräfte Kontinenzförderung tatsächlich so unsystematisch? Teilen Sie uns Ihre Erfahrung mit!

Professorin Sandra Bensch und Professor Michael Bossle waren konsterniert, als sie die Antworten von Teilnehmern eines grundständigen Pflegestudiums zur Harnkontinenzförderung zusammentrugen: In deutschen Krankenhäusern gibt in der Pflege offenbar kaum ein systematisches Vorgehen für Patienten mit Kontinenzstörungen. Die Anamnese findet oft zwischen Tür und Angel statt, wird an Auszubildende oder Hilfskräfte delegiert und ist selten differenziert. Leidet ein Patient an Inkontinenz, findet meistens keine Pflegetherapie statt.

Das möchten Sandra Bensch (Katholische Hochschule Mainz) und Michael Bossle (Technische Hochschule Deggendorf) nicht auf sich beruhen lassen: Sie bitten jetzt Pflegelehrende, -fachpersonen, studierende, -direktionen und -dienstleister um ihre Meinung und Erfahrung. "Wissen soll zirkulieren! Pflegeengagierte müssen auch unter den jetzigen Bedingungen der Krankenhauspflege handlungsfähig bleiben beziehungsweise gemacht werden", sagt Sandra Bensch. Die beiden Wissenschaftler erhoffen sich Anregungen und Best-Pracitice-Beispiele, von denen andere lernen können.

Hier geht es zur Umfrage – die Teilnahme dauert zwischen fünf und zehn Minuten.

Autorin: Sandra Bensch

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