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Mitglieder fragen, Kammer antwortet

Die Landespflegekammer steht ihren Mitgliedern für Fragen persönlich (Geschäftsstelle, Große Bleiche 14-16, 55116 Mainz), telefonisch (06131.32 73 80) oder per E-Mail (info@pflegekammer-rlp.de) zur Verfügung.  

Frage: Der durch Pflegefachpersonen in stationären Pflegeeinrichtungen zu Hilfe gerufene Rettungsdienst verweigert die Mitnahme von Bewohnern in ein Krankenhaus. Haben Pflegefachpersonen das Recht, ein Schriftstück einzufordern, dass der Rettungsdienst keine Indikation sieht für eine Mitnahme des Bewohners in eine Klinik?

Nach Rettungsdienst-Gesetz RLP ist der Rettungsdienst zum Transport eines Patienten verpflichtet (Landesgesetz über den Rettungsdienst sowie den Notfall- und Krankentransport (Rettungsdienstgesetz – RettDG), Landesrecht Rheinland-Pfalz).

Die einzige Ausnahme hierbei ist, wenn der Patient oder der gesetzliche Betreuer eine Mitfahrtverweigerung unterschreibt. Dies aber auch nur, wenn die Orientierung des Patienten eine Einsichtsfähigkeit erkennen lässt. Der Rettungsdienst muss bei einem verweigerten Transport immer die Dokumentation darüber beim Patienten belassen. Dies würde somit als Nachweis dienen. Hierbei wird ein DIVI-Protokoll erstellt, welches Sie sich aushändigen lassen können.

Von meiner Kollegin habe ich erfahren, dass die Pflegekammer eine Umfrage per Mail zur Berufszufriedenheit der professionell Pflegenden gemacht hat. Wieso konnte ich daran nicht teilnehmen?

Dass Sie die Beteiligung an der Umfrage nicht erreicht hat, kann mehrere Ursachen haben.

Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass Sie Mitglied der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz und somit vollständig registriert sind. Dann müssen Sie uns Ihre Mailadresse mitteilen und uns somit ermöglichen und erlauben Ihnen Mails zu senden. Und letztlich müssen Sie in einer Zufallsstichprobe berücksichtigt sein.

Aus allen vollständig angemeldeten Mitgliedern der Pflegekammer wird jeweils eine Zufallsstichprobe gezogen und die Teilnehmenden werden über ihre E-Mail-Adressen kontaktiert. Durchgeführt wird die Umfrage vom Institut für Demoskopie Allensbach. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym, sodass keine personenbezogenen Daten außerhalb der Pflegekammer verarbeitet werden. Die Mitgliederbefragung verlief über einen Zeitraum von vier Wochen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im ersten Quartal 2024 vorgestellt und veröffentlicht.

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