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Mitgliedschaft

Häufige Fragen zu den Beiträgen

Sechs Dinge, die Sie über das neue Beitragsverfahren und Ihre Mitgliedschaft in der Pflegekammer Rheinland-Pfalz wissen sollten.

1. Die Angaben in den Unterlagen, die ich von Ihnen bekommen habe, stimmen nicht. Was kann ich tun?

Geht es um Angaben zu Ihrer Person, Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Berufsqualifikation, teilen Sie uns die Änderungen bitte schriftlich mit. Die Formulare finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass wir für die Änderungen Nachweise brauchen – zum Beispiel eine Kopie der Meldebescheinigung, des Arbeitsvertrags oder der Berufsurkunde. Ist der Bescheid inhaltlich falsch, etwa weil der Zeitraum der Mitgliedschaft oder die Beitragsklasse nicht stimmen beziehungsweise ein Befreiungszeitraum nicht richtig berücksichtigt wurde, können Sie dagegen innerhalb eines Monats nach Erhalt schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür reicht ein Anschreiben, in dem Sie erklären „Ich widerspreche dem Bescheid vom TT.MM.JJJJ.“ Für eine schnellere Bearbeitung geben Sie am besten auch den Grund für Ihren Widerspruch an und fügen Sie Kopien der Nachweise bei. Wichtig ist, dass Sie den Widerspruch schriftlich einreichen – also per Brief mit Ihrer Unterschrift. Ein Widerspruch per E-Mail ist nicht möglich.

2. Ich habe die Beiträge für die Landespflegekammer schon in den Steuererklärungen für die Jahre 2016 und 2017 geltend gemacht. Durch die Neueinstufung ergeben sich jetzt aber andere Beiträge. Muss ich das dem Finanzamt melden?

Die Erstattung des Kammerbeitrags wirkt sich steuerlich nicht in dem Jahr aus, in dem Sie den Beitrag steuerlich geltend gemacht haben, sondern in dem Jahr, in dem der Betrag erstattet wurde. Die Steuererklärungen der Jahre 2016 und 2017 bleiben davon also unberührt. Wenn Ihnen in diesem Jahr Beiträge erstattet wurden, müssen Sie diese in der Steuererklärung für 2019 als steuerpflichtige Einnahmen angeben.

3. Mein Arbeitgeber zahlt den Kammerbeitrag für mich. Jetzt wurde mir ein Teil des Beitrags erstattet. Wie gehe ich damit um?

In diesem Fall kann es sein, dass sich eine Beitragsanpassung auf die Lohnsteuer auswirkt. Informieren Sie daher Ihren Arbeitgeber und klären Sie, wie die Erstattung lohnsteuerlich behandelt wird.

4. Ich habe Widerspruch eingelegt. Muss ich trotzdem den Beitrag bezahlen?

Während das Widerspruchsverfahren läuft, sind Sie weiter verpflichtet, Ihre Beiträge zu zahlen. Ein Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Bitte beachten Sie außerdem, dass Sie nur gegen einen konkreten Bescheid Widerspruch einlegen können, auf den Sie sich in Ihrem schriftlichen Widerspruch beziehen (siehe oben).

5. Gibt es Regelungen zur Ermäßigung, Stundung oder Ratenzahlung des Beitrags in Härtefällen?

Mitglieder, die sich zum Beispiel in einer wirtschaftlichen Ausnahmesituation befinden, können einen Antrag auf Ermäßigung, Stundung oder Ratenzahlung stellen. Den Antrag brauchen wir von Ihnen schriftlich mit Unterschrift (nicht per E-Mail) und den entsprechenden Nachweisen. Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich gern an die Geschäftsstelle.

6. Mein Ehepartner kümmert sich um die Finanzen. Kann er sich bei Fragen an Sie wenden?

Bitte beachten Sie, dass wir aus Gründen des Datenschutzes nur unseren Mitgliedern gegenüber auskunftsberechtigt sind. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, melden Sie sich daher unbedingt persönlich bei uns. Auch Angehörigen wie Ehepartnern dürfen wir leider keine Auskunft erteilen.

Autor: Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

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