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Best-Practice-Beispiel

Demenz in der Klinik

Demenz macht auch an der Krankenhauspforte nicht halt. Was Kliniken und Klinikpersonal im Umgang mit Patienten mit Demenz alltagstauglich tun können (Download-PDF)

Die Universitätsmedizin Mainz setzt auf ein „Ampelsystem“ und eine „Servicestelle Demenz“. Das macht den Klinikaufenthalt für Patienten mit kognitiven Einschränkungen sicherer und den Alltag für die Pflegenden leichter.

Wenn Demenzkranke in die Klinik müssen, sind sie dort meist zusätzlich gefährdet. Sie verbleiben dort in der Regel länger und häufiger als Patienten ohne kognitive Einschränkungen, holen sich häufiger neue Krankheiten und erfahren insgesamt mehr Nachteile im medizinischen Prozess. „Das ist in Studien gut belegt“, berichtet Professor Oliver Tüscher, Leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt Geronto- und Neuropsychiatrie der Universitätsmedizin Mainz.

In Mainz hat man deshalb ein System etabliert, das vom Pflegepersonal relativ einfach zu handhaben ist und gut zu funktionieren scheint.

Autor: Brigitta vom Lehn

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