Foto: macrovector

Förderung

Aktuelle Projekte und Nachlass für Mitglieder

Wie es mit dem Modellprojekt „Gemeindeschwesterplus“ weitergeht und wer auf einen Nachlass für eine DIVI-Mitgliedschaft hoffen kann, erfahren Sie hier.

Gemeindeschwesterplus wird ausgebaut

Präventive Hausbesuche bei hochaltrigen Menschen kommen gut an. Das Projekt „Gemeindeschwesterplus“ soll nicht nur in den sieben Kommunen des bisherigen Modellprojekts fortgeführt, sondern um weitere sieben ergänzt werden. Aktuell sind 18 „Gemeindeschwesternplus“ mit 12,5 Vollzeitstellen im Einsatz. Die Beratung richtet sich an Menschen ab 80 Jahren, die noch selbstständig leben und nicht auf Pflege angewiesen sind, die sich aber gleichzeitig Unterstützung und Beratung wünschen. Das Angebot soll die Arbeit der 135 Pflegestützpunkte in Rheinland- Pfalz ergänzen. Von 2015 bis 2018 finanzierte das Land das Projekt zu 100 Prozent, jetzt steigen die Krankenkassen finanziell mit ein.

Das Kammermagazin berichtete im Juli 2018 über das Projekt. Hier der Artikel zum Nachlesen

Fördergeld für Wohn-Pflegegemeinschaften

Mit dem Projekt „WohnPunkt RLP“ unterstützt das Land Rheinland-Pfalz seit Ende 2014 gezielt kleine Dörfer mit bis zu 5.000 Einwohnern beim Aufbau von dörflich eingebetteten Wohn-Pflege-Gemeinschaften mit bis zu zwölf Bewohnern. Ab 2020 sollen auch Kommunen mit bis zu 10.000 Einwohnern Fördergelder erhalten können. In den letzten Jahren sind in Rheinland-Pfalz zahlreiche Modelle entstanden, die auf neue Formen der Solidarität im Wohnumfeld setzen und sie mit professionellen Service- und Pflegeleistungen verbinden. Derzeit gibt es rund 140 innovative Wohn- und Quartiersprojekte in Rheinland-Pfalz, davon über 90 Wohn-Pflege-Gemeinschaften.

Nachlass bei DIVI für Mitglieder

In der Intensivmedizin tätige Pflegefachpersonen aus Rheinland-Pfalz, die zusätzlich zu ihrer Mitgliedschaft in der Pflegekammer eine Mitgliedschaft bei der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) abschließen möchten, erhalten für ihre Mitgliedschaft in der DIVI ab sofort einen Nachlass von 50 Prozent. Möglich macht dies eine Kooperationsvereinbarung zwischen der DIVI und der Pflegekammer Rheinland-Pfalz.

Das könnte Sie auch interessieren...

Pflegebedürftigkeit

Im Auftrag der Prävention

Im Rahmen eines Präventionsprojekts beraten Pflegefachpersonen Senioren, bevor Pflegebedürftigkeit eintritt.

Abstimmung

"Ja" zur Pflegekammer in Hessen

Roger Konrad ist einer von 55.000 Pflegefachpersonen, die derzeit in Hessen über eine Pflegekammer abstimmen sollen. Im Interview verrät er, was ihn bewegt.

Kommentar

Pflege auf der politischen Agenda

In Bund und Ländern wird die Entwicklung der professionellen Pflege angegangen. Ein Kommentar von Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer.

Politischer Einfluss

Kammer Mitglied in rund 20 Gremien

Mit der Landespflegekammer gewinnen Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz politischen Einfluss. Wie sieht das konkret aus? Wir geben Ihnen einige Beispiele.